Abteilung Humanernährung

Ernährungsmedizinische Beratungsstelle

Die Ernährungsmedizinische Beratungsstelle dient zur Ernährungsberatung von kranken und gesunden Menschen.

 

Prof. Dr. med. Manfred James Müller

Institutsleiter/ Internist und Gastroenterologe

Düsternbrooker Weg 17, R. 45
Telefon: +49 431 880-5670
Telefax: +49 431 880-5679
mmueller@nutrfoodsc.uni-kiel.de

Fachkunde Ernährungsmedizin

Alste Janßen

Diätassistentin und Ernährungsberaterin (QUETHEB)

Düsternbrooker Weg 17, R. 28
Telefon: +49 431 880-5672
Telefax: +49 431 880-5679
ajanssen@nutrfoodsc.uni-kiel.de

Dr. Inga Asbeck

Diplom Ökotrophologin (QUETHEB)

Düsternbrooker Weg 17, R. 49
Telefon: +49 431 880-5676
Telefax: +49 431 880-5679
iasbeck@nutrfoodsc.uni-kiel.de

Interdisziplinäre Adipositas-Sprechstunde des UKSH Kiel

Klinik für Innere Medizin I mit den Schwerpunkten Gastroenterologie, Hepatologie, Pneumologie, internistische Intensivmedizin, Endokrinologie, Infektiologie, Rheumatologie, Ernährungs- und Altersmedizin, Kiel

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Aufgaben der Beratungsstelle des Instituts für Humanernährung

In der ernährungsmedizinischen Beratungsstelle der CAU werden sowohl gesunde als auch kranke Menschen hinsichtlich ihrer Ernährung beraten. Das Spektrum umfasst die gesunde Verpflegung sowie auch die spezielle Diätetik, soweit diese im Rationalisierungsschema der DGEM (Stand 2004) festgelegt ist. Von den Beratungsthemen ausgenommen sind sowohl die spezielle Toxikologie von Lebensmitteln als auch spezielle Fragen zu Lebensmitteln. Für diese Fragen gibt es Angebote anderer Einrichtungen, z. B. der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein. Um Überschneidungen mit dem Beratungsangebot des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein mit dem Standort Kiel zu vermeiden, werden Patienten mit einer Nahrungsmittelallergie, Diabetes mellitus sowie künstlich ernährte Patienten nicht in der ernährungsmedizinischen Beratungsstelle der CAU behandelt. Diese Patienten werden den für die Beratung zuständigen Kliniken (Hautklinik bzw 1. Medizinische Klinik) zugewiesen.

 

Spezielle Aufgaben

In der ernährungsmedizinischen Beratungsstelle der CAU erfolgt eine umfangreiche Untersuchung der Ernährung (Ernährungsanamnese, prospektiv durchgeführtes 7-Tage-Ernährungsprotokoll), des Ernährungsverhaltens (psychologischer Fragebogen nach Westenhöfer und Pudel), des Ernährungszustandes (differenzierte Untersuchung der Körperzusammensetzung mit verschiedenen Methoden wie z.B. Anthropometrie, Bioelektrische Impedanzanalyse, Densitometrie, DEXA, Bioelektrische Impedanzspektroskopie) sowie des Stoffwechsels (indirekte Kalorimetrie) und des kardiovaskulären Risikoprofils (Standardlaborchemie). Spezielle Untersuchungen bei Verdauungsstörungen sowie auch eine weiterführende Diagnostik der Körperzusammensetzung und des Stoffwechsels sind in Kooperation mit der 1. Medizinischen Klinik sowie der Klinik für radiologische Diagnostik des Universitätsklinikums möglich.

 

Beratungsinhalte

Die Beratung des Patienten erfolgt individuell aufgrund der Indikation sowie nach Lage der Befunde. Ziel der Beratung ist es, die Gesundheit zu fördern sowie Krankheitsrisiken zu senken. Darüber hinaus werden den Patienten mögliche Alternativen aufgezeigt und entsprechende Lösungswege angeboten. Die ernährungsmedizinische Beratungsstelle erhebt nicht den Anspruch das gesamte Spektrum ernährungsmedizinischer Beratungsinhalte und Therapiemethoden anzuwenden. So gibt es hier keine Kurse zur Gewichtsreduktion und auch keine speziellen verhaltensmedizinischen Therapieformen. Diese werden in anderen Einrichtungen, zu denen die ernährungsmedizinische Beratungsstelle in keiner Konkurrenz steht, angeboten. Die Mitarbeiter der ernährungsmedizinische Beratungsstelle verfolgen das „Health at any size“- Paradigma: Im Vordergrund steht so zum Beispiel nicht das Übergewicht des Patienten sondern das mit dem Übergewicht verbundene Risiko zu erkranken (z.B. an Hypertonus, Arterosklerose, Diabetes mellitus Typ 2). Es ist das wesentliche Anliegen der Mitarbeiter, durch qualifizierte Informationen Kompetenzen zu stärken und in Kooperation mit den Hausärzten und den Betroffenen die optimale Lösung zu finden. Der Schwerpunkt der Einrichtung liegt in der Prävention von Krankheiten (Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention) und der Gesundheitsförderung.

 

Ausnahmen und Kooperationen

  • Informationen und Beratungen zu Toxikologie von Lebensmitteln und speziellen Fragen zu Lebensmitteln